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Ca. 7–8 Minuten
Kurz zusammengefasst
Du kannst den ganzen Tag arbeiten und trotzdem abends das Gefühl haben, mit den wichtigen Dingen kaum vorangekommen zu sein.
Das liegt nicht unbedingt daran, dass du zu wenig geschafft hast. Häufig verteilt sich deine Zeit einfach auf sehr viele kleine Aufgaben, Unterbrechungen und spontane Dinge, die plötzlich wichtig erscheinen.
Organisiert zu arbeiten bedeutet deshalb nicht, jede Minute durchzuplanen oder noch mehr in deinen Tag zu packen. Es bedeutet, zu wissen, was gerade wichtig ist, Aufgaben tatsächlich abzuschließen und unnötiges Hin und Her zu reduzieren.
Es gibt Arbeitstage, an denen man eigentlich keine Minute stillsteht.
Morgens setzt du dich an den Schreibtisch und weißt ziemlich genau, was du heute erledigen möchtest.
Dann kommt eine E-Mail rein.
Die kannst du schnell beantworten.
Dabei fällt dir ein, dass du einem Kunden noch ein Dokument schicken wolltest. Also suchst du die Datei. Dabei entdeckst du etwas, das eigentlich längst im richtigen Ordner liegen sollte.
Kurz ablegen.
Dann klingelt das Telefon.
Danach noch schnell die Nachricht beantworten, die während des Telefonats angekommen ist.
Irgendwann sitzt du wieder vor der Aufgabe, mit der du ursprünglich angefangen hast.
Und musst erst einmal überlegen:
Wo war ich eigentlich?
Abends warst du acht Stunden beschäftigt.
Vielleicht sogar länger.
Trotzdem ist ausgerechnet die Aufgabe noch offen, die du morgens unbedingt erledigen wolltest.
Solche Tage fühlen sich oft merkwürdig an. Man hat schließlich gearbeitet. Man war nicht faul. Eigentlich hat man sogar ziemlich viel gemacht.
Und trotzdem fehlt dieses Gefühl, wirklich vorangekommen zu sein.
Genau hier liegt für mich der entscheidende Unterschied zwischen beschäftigt sein und organisiert arbeiten.
Denn ein voller Arbeitstag sagt erst einmal nur aus, dass viel passiert ist.
Nicht, dass das Richtige passiert ist.
Warum sich beschäftigt sein so produktiv anfühlt
Das Gemeine am Beschäftigtsein ist, dass es sich zunächst ziemlich produktiv anfühlt.
Du beantwortest Nachrichten.
Du telefonierst.
Du öffnest Dokumente.
Du verschiebst Termine.
Du hakst kleine Aufgaben von deiner Liste.
Und jedes kleine Häkchen gibt dir das Gefühl: wieder etwas erledigt.
Daran ist grundsätzlich nichts falsch. Auch kleine Aufgaben müssen gemacht werden.
Problematisch wird es erst, wenn sie deinen gesamten Arbeitstag bestimmen.
Denn dann passiert etwas, das man leicht übersieht:
Du erledigst vielleicht zehn Dinge – aber keines davon war das, was dich heute wirklich weitergebracht hätte.
Deshalb lohnt sich manchmal eine andere Frage als:
„Wie viel habe ich heute geschafft?“
Nämlich:
„Was habe ich heute abgeschlossen, das wirklich wichtig war?“
Die Antworten darauf können erstaunlich unterschiedlich ausfallen.
Der Tag gehört plötzlich allen anderen
Ein großer Teil unserer Arbeit findet heute digital statt.
Und damit kann theoretisch auch jederzeit irgendetwas unsere Aufmerksamkeit verlangen.
Eine E-Mail erscheint.
Das Smartphone vibriert.
Eine Nachricht kommt rein.
Im Browser sind noch mehrere Tabs geöffnet.
Dann fällt dir selbst etwas ein, das du auf keinen Fall vergessen möchtest.
Also schnell erledigen.
Nur zwei Minuten.
Aus diesen zwei Minuten werden vielleicht fünf.
Das klingt erst einmal nicht dramatisch.
Das eigentliche Problem ist aber häufig gar nicht die Zeit, die diese kleine Aufgabe kostet.
Du musst anschließend wieder zurück.
Zurück zum Angebot.
Zurück zum Blogartikel.
Zurück zur Buchhaltung.
Zurück zu der Excel-Tabelle, bei der du gerade endlich verstanden hattest, warum die Zahlen nicht stimmen.
Und genau dieses Zurückkommen kostet Konzentration.
Untersuchungen zu Unterbrechungen und Aufgabenwechseln zeigen schon länger, dass solche Wechsel die Arbeitsleistung beeinflussen können. Besonders bei Wissensarbeit spielt außerdem der sogenannte Aufgabenkontext eine Rolle: Informationen liegen verteilt in Dokumenten, E-Mails, Anwendungen und verschiedenen Ablagen. Nach einer Unterbrechung muss dieser Zusammenhang häufig erst wiederhergestellt werden.
Du musst deinen Arbeitsalltag deshalb nicht vollkommen störungsfrei machen.
Das wäre für viele Selbstständige und kleine Unternehmen wahrscheinlich ohnehin unrealistisch.
Aber du kannst entscheiden, ob wirklich alles sofort deine Aufmerksamkeit bekommen muss.
5 Anzeichen, dass du gerade eher beschäftigt als organisiert arbeitest
Vielleicht erkennst du dich in einem dieser Punkte wieder.
Vielleicht auch in mehreren.
Das bedeutet nicht automatisch, dass dein gesamter Arbeitsalltag schlecht organisiert ist. Oft sind es nur bestimmte Stellen, an denen unnötig viel Energie verloren geht.
1. Du reagierst den ganzen Tag
Die neue E-Mail wird sofort geöffnet.
Die WhatsApp-Nachricht schnell beantwortet.
Jemand braucht ein Dokument.
Dann kommt eine Rückfrage.
Zwischendurch fällt dir noch etwas ein.
Und ehe du dich versiehst, besteht dein Arbeitstag hauptsächlich daraus, auf Dinge zu reagieren.
Das Problem daran:
Deine Prioritäten verschwinden langsam hinter den Prioritäten aller anderen.
Natürlich gibt es Nachrichten, die dringend sind.
Aber längst nicht jede neue Nachricht ist automatisch wichtiger als die Aufgabe, an der du gerade arbeitest.
2. Du fängst ständig etwas Neues an
Ein Angebot ist halb fertig.
Die Rechnung ist schon angelegt.
Für den Social-Media-Post hast du zumindest schon einmal Canva geöffnet.
Der neue Kundenordner existiert auch.
Und eigentlich wolltest du noch die Website bearbeiten.
Jede einzelne Aufgabe ist begonnen.
Nur abgeschlossen ist kaum etwas.
Das kann erstaunlich anstrengend werden.
Denn angefangene Aufgaben verschwinden nicht einfach aus dem Kopf. Irgendwann musst du wieder zu ihnen zurückkehren und herausfinden, was bereits erledigt wurde und was noch fehlt.
Manchmal ist es deshalb produktiver, eine Sache weniger anzufangen und dafür eine Sache mehr fertigzustellen.
3. Deine To-do-Liste ist eigentlich ein Lagerraum
Ich mag To-do-Listen.
Aber eine To-do-Liste kann irgendwann aufhören, eine Hilfe zu sein.
Nämlich dann, wenn dort einfach alles landet.
„Rechnung Kunde Müller“
steht direkt neben
„Website irgendwann überarbeiten“.
Darunter:
„Ordner aufräumen.“
„Neue Vorlage erstellen.“
„Blogidee prüfen.“
„Passwort ändern.“
„LinkedIn.“
Was davon ist wichtig?
Was muss heute passieren?
Was irgendwann?
Und was steht seit drei Monaten auf der Liste, obwohl du inzwischen ziemlich sicher weißt, dass du es niemals machen wirst?
Wenn alles auf einer Liste gleich aussieht, fühlt sich irgendwann auch alles gleich wichtig an.
Und genau das ist es nicht.
4. Du suchst ständig irgendetwas
Das ist einer meiner Lieblingspunkte, weil diese kleinen Suchaktionen so harmlos aussehen.
Wo ist das Angebot?
Welche Datei war die aktuelle Version?
Wo liegt das Logo vom Kunden?
War die Rechnung im Kundenordner oder bei der Buchhaltung?
Wo hatte ich diese Zugangsdaten gespeichert?
Jede einzelne Suche dauert vielleicht nur zwei oder drei Minuten.
Also nicht der Rede wert.
Zumindest einzeln betrachtet.
Wenn das allerdings zehnmal am Tag passiert, sieht die Sache schon anders aus.
Wie teuer solche kleinen Zeitverluste auf Dauer werden können, habe ich bereits im Artikel „Was kostet Bürochaos?“ genauer berechnet.
Noch wichtiger: Jedes Mal verlässt du deine eigentliche Aufgabe.
Du suchst.
Öffnest Ordner.
Prüfst Dateien.
Findest vielleicht nebenbei noch etwas anderes.
Und musst danach wieder zurück zu dem, was du eigentlich machen wolltest.
Deshalb ist eine gute digitale Ablage für mich auch keine Frage von „schönen Ordnern“.
Sie ist ein Arbeitswerkzeug.
5. Du bist abends müde – aber dir fehlt das Ergebnis
Vielleicht kennst du diesen Moment.
Du machst den Rechner aus.
Du bist müde.
Du hast definitiv gearbeitet.
Und trotzdem denkst du:
„Was habe ich heute eigentlich gemacht?“
Natürlich könntest du eine ganze Liste aufzählen.
Drei E-Mails.
Zwei Telefonate.
Eine Rechnung angefangen.
Unterlagen gesucht.
Termine verschoben.
Etwas korrigiert.
Ein paar Kleinigkeiten erledigt.
Aber das eine sichtbare Ergebnis fehlt.
Das fertige Angebot.
Der abgeschlossene Auftrag.
Die fertige Abrechnung.
Der veröffentlichte Beitrag.
Der vollständig bearbeitete Kundenordner.
Genau dieses Gefühl kann ein Hinweis darauf sein, dass nicht unbedingt deine Arbeitsmenge das Problem ist – sondern die Art, wie deine Arbeit durch den Tag wandert.
Organisiert arbeiten sieht manchmal erstaunlich langweilig aus
Ein gut organisierter Arbeitstag wirkt von außen möglicherweise gar nicht besonders beeindruckend.
Du beantwortest nicht sofort jede Nachricht.
Du hast keine 27 Punkte auf deiner Tagesliste.
Du springst nicht ständig zwischen fünf Programmen hin und her.
Vielleicht arbeitest du eine Stunde einfach nur an einem einzigen Dokument.
Dann machst du es fertig.
Speicherst es dort, wo es hingehört.
Und beginnst erst danach mit der nächsten Aufgabe.
Weniger hektisch.
Weniger spektakulär.
Aber am Ende des Tages ist etwas abgeschlossen.
Genau deshalb bedeutet Organisation für mich nicht:
Wie bekomme ich noch mehr Aufgaben in meinen Tag?
Sondern:
Wie erledige ich meine Arbeit mit möglichst wenig unnötigem Aufwand?
Das ist ein ziemlich großer Unterschied.
5 kleine Veränderungen für einen organisierteren Arbeitstag
Du brauchst dafür kein neues Produktivitätssystem.
Du musst auch nicht plötzlich jeden Tag um fünf Uhr morgens aufstehen, meditieren und anschließend deinen Arbeitstag in 15-Minuten-Blöcke zerlegen.
Manchmal helfen wesentlich unspektakulärere Veränderungen.
1. Entscheide, was heute wirklich fertig werden soll
Bevor du morgens eine lange Aufgabenliste schreibst, stelle dir eine Frage:
Was sollte heute Abend abgeschlossen sein, damit ich mit diesem Arbeitstag zufrieden bin?
Vielleicht ist es eine Aufgabe.
Vielleicht sind es drei.
Mehr müssen es gar nicht sein.
Natürlich wirst du daneben noch andere Dinge erledigen.
Aber diese Aufgaben sind dein Orientierungspunkt.
Wenn der Tag chaotisch wird, weißt du zumindest, wohin du zurückkehren möchtest.
2. Bündele ähnliche Aufgaben
Nicht jede E-Mail muss sofort beantwortet werden.
Nicht jede Datei muss in dem Moment abgelegt werden, in dem sie auftaucht.
Und vielleicht musst du auch nicht fünfmal am Tag deine Buchhaltung öffnen.
Ähnliche Aufgaben lassen sich häufig bündeln.
Zum Beispiel:
- E-Mails beantworten
- Rechnungen vorbereiten
- Dokumente ablegen
- Social Media bearbeiten
- Kundendaten aktualisieren
Dadurch wechselst du weniger häufig zwischen vollkommen unterschiedlichen Tätigkeiten.
Und dein Kopf muss nicht jedes Mal neu umschalten.
3. Gib Dingen einen festen Platz
Dieser Punkt klingt simpel.
Ist aber einer der wirkungsvollsten.
Wenn ein Dokument einen festen Platz hat, musst du nicht jedes Mal überlegen, wo du es speicherst.
Und später musst du nicht überlegen, wo du danach suchen solltest.
Genau deshalb sind klare Ordnerstrukturen und einheitliche Dateinamen so hilfreich.
Nicht weil dein Computer dadurch besonders ordentlich aussieht.
Sondern weil du weniger Entscheidungen treffen musst.
Die Datei gehört dort hin. Fertig.
Je weniger kleine Entscheidungen du während eines Arbeitstages treffen musst, desto mehr Aufmerksamkeit bleibt für deine eigentliche Arbeit.
4. Formuliere Aufgaben so, dass du weißt, was zu tun ist
„Website“
ist keine besonders hilfreiche Aufgabe.
„Buchhaltung“ auch nicht.
Und „Kunde Müller“ schon gar nicht.
Was genau soll passieren?
Zum Beispiel:
Startseitentext korrigieren.
Juli-Belege ablegen.
Rechnung für Kunde Müller erstellen.
Plötzlich weißt du, was der nächste Schritt ist.
Das klingt nach einer Kleinigkeit.
Aber gerade an Tagen, an denen ohnehin viel los ist, kann diese Klarheit den Unterschied machen zwischen „Ich müsste noch Buchhaltung machen“ und „Ich lege jetzt diese zwölf Belege ab.“
5. Werde besser im Fertigmachen
Wir reden erstaunlich häufig darüber, wie man Aufgaben beginnt.
Motivation.
Prokrastination überwinden.
Den ersten Schritt machen.
Mindestens genauso wichtig ist aber eine andere Fähigkeit:
Dinge fertig machen.
Bevor du eine neue Aufgabe beginnst, kannst du dich deshalb kurz fragen:
Kann ich zuerst etwas abschließen?
Das Dokument speichern und verschicken?
Die Rechnung fertigstellen?
Den Kundenordner vollständig bearbeiten?
Den Beitrag tatsächlich veröffentlichen?
Jede abgeschlossene Aufgabe ist eine Baustelle weniger, zu der du später zurückkehren musst.
Und was machst du mit der Zeit, die du sparst?
Hier möchte ich noch einen Punkt ergänzen, der bei Produktivitätsthemen meiner Meinung nach manchmal zu kurz kommt.
Angenommen, du organisierst deinen Arbeitstag besser.
Du suchst weniger.
Du wechselst seltener zwischen Aufgaben.
Deine Ablage funktioniert.
Und plötzlich brauchst du für deine Arbeit eine Stunde weniger.
Was passiert mit dieser Stunde?
Sehr schnell lautet die Antwort:
Super. Dann kann ich noch mehr erledigen.
Natürlich kannst du das.
Aber du musst nicht.
Du könntest auch Feierabend machen.
Sport machen.
Mit Freunden etwas unternehmen.
Ein Buch lesen.
Oder zehn Minuten mit einem Kaffee dasitzen, ohne daraus direkt eine optimierte Morgen-, Abend- oder Erfolgsroutine zu machen.
Eine gute Organisation sollte nicht dazu führen, dass jede freie Minute sofort wieder mit Arbeit gefüllt wird.
Sie darf dir tatsächlich Zeit zurückgeben.
Denn das Ziel ist nicht, aus einem ohnehin vollen Arbeitstag noch mehr Leistung herauszupressen.
Das Ziel ist, unnötigen Aufwand loszuwerden.
Fazit: Du musst nicht noch mehr schaffen
Ein voller Arbeitstag ist kein Beweis dafür, dass du schlecht organisiert bist.
Aber er ist eben auch kein Beweis dafür, dass du produktiv gearbeitet hast.
Wenn du ständig suchst, reagierst, wechselst und neu anfängst, kannst du unglaublich viel tun – und trotzdem das Gefühl haben, kaum voranzukommen.
Organisation bringt an dieser Stelle etwas zurück, das im Arbeitsalltag schnell verloren geht:
Klarheit.
Was ist jetzt wichtig?
Wo finde ich meine Unterlagen?
Was ist der nächste Schritt?
Was kann ich abschließen?
Und was muss heute überhaupt nicht mehr passieren?
Vielleicht brauchst du deshalb gar kein neues Produktivitätssystem.
Vielleicht musst du auch nicht lernen, noch schneller zu arbeiten.
Manchmal reicht es schon, die Stellen zu finden, an denen dein Arbeitstag unnötig kompliziert geworden ist.
Denn organisiert arbeiten bedeutet nicht:
mehr schaffen.
Sondern:
weniger Zeit mit Dingen verlieren, die eigentlich einfacher gehen könnten.
TextDepot – Backoffice mit System
Wenn dein Arbeitstag immer wieder durch Suchen, Sortieren, unklare Ablagen und kleine organisatorische Aufgaben unterbrochen wird, muss die Lösung nicht darin bestehen, dass du dich einfach noch besser zusammenreißt.
Manchmal braucht dein Backoffice einfach eine Struktur, die zu deiner tatsächlichen Arbeit passt.
Genau dabei unterstützt dich TextDepot – Backoffice mit System.
Gemeinsam bringen wir Ordnung in deine digitale Ablage, deine Dokumente und wiederkehrende Backoffice-Aufgaben.
Nicht damit du anschließend noch mehr Arbeit in deinen Tag packen kannst.
Sondern damit deine Arbeit einfacher wird.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen beschäftigt und produktiv sein?
Beschäftigt zu sein bedeutet zunächst nur, dass du etwas tust. Du kannst den ganzen Tag E-Mails beantworten, telefonieren, Dateien suchen und kleine Aufgaben erledigen und trotzdem bei deinen wichtigsten Aufgaben kaum vorankommen.
Produktives beziehungsweise organisiertes Arbeiten bedeutet dagegen, bewusst zu entscheiden, welche Aufgaben wichtig sind, unnötige Unterbrechungen zu reduzieren und Aufgaben tatsächlich abzuschließen.
Muss ich meinen kompletten Arbeitstag planen?
Nein. Gerade für Selbstständige und kleine Unternehmen wäre ein vollkommen durchgeplanter Arbeitstag häufig unrealistisch.
Wichtiger ist, dass du weißt, welche Aufgaben Priorität haben und gleichzeitig genügend Platz für spontane Anfragen und Unvorhergesehenes lässt.
Wie viele wichtige Aufgaben sollte ich pro Tag einplanen?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Ein bis drei wichtige Tagesziele können allerdings ein guter Ausgangspunkt sein.
Entscheidend ist weniger die Anzahl als die Frage, ob diese Aufgaben realistisch abgeschlossen werden können.
Wie hilft eine digitale Ordnerstruktur beim organisierten Arbeiten?
Eine klare Ordnerstruktur reduziert Suchzeiten und kleine Entscheidungen.
Wenn du weißt, wo Dokumente gespeichert werden und wo du sie später wiederfindest, musst du deinen Arbeitsfluss seltener unterbrechen.
Deshalb ist eine digitale Ablage nicht nur eine Frage der Ordnung. Sie ist ein Teil deines Arbeitsprozesses.
Was kann ich tun, wenn ich ständig unterbrochen werde?
Nicht jede Unterbrechung lässt sich vermeiden.
Du kannst aber prüfen, welche Unterbrechungen du selbst beeinflussen kannst. Beispielsweise kannst du Benachrichtigungen reduzieren, E-Mails zu bestimmten Zeiten bearbeiten, ähnliche Aufgaben bündeln und Dateien so organisieren, dass du nicht ständig danach suchen musst.
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